1903: Bjørnstjerne Bjørnson (1832-1910)
In Kvikne, am 08. Dezember 1832 wurde der norwegische Dichter Bjornstjerne Bjomson geboren. Sein leben war geprägt durch Literatur und Politik. Eines seiner wohl berühmtesten Werke war die norwegische Nationalhymne. Sein Ansehen stieg durch die Gründung der sprachlich, kulturellen und Politischen Vereinigung „Riksmålsforbundet“.
Nach Kurzem brach Bjornstjerne sein Studium ab und arbeitete als Journalist. In diesem Zeitfesnter lernte er auch den Namenhaften Schriftsteller und Dramatiker Henrik Ibsen kennen. Von 1857 bis 1859 war er als Leiter des Theaters in Bergen tätig, ein Jahr später reiste er durch Deutschland und Italien, was sich lohnte, denn nach seiner Rückkehr erhielt Bjornstjerne eine Anstellung am königlichen Theater in Christiania.
Zwischen 1880 und 1881 bereiste der norwegische Dichter die USA, von 1882 bis 1887 lebte er in Paris, als er sich auf sein Gut zurückzog, blieb er denn noch das geistige Zentrum Norwegens. Stark beeinflussten ihn die französischen Realisten, aufgrund dessen wurde Bjornstjerne zum Erneuerer der norwegischen Literatur. Bjømson setzte sich mit Wort und Schrift für die Unabhängigkeit seines Landes ein. Diverse patriotische Gedichte und Lieder, sowie die norwegische Nationalhymne stammen von Bjomson und vertreten seine Auffassung.
1903 erhielt er als erster Skandinavier den Nobelpreis für Literatur. Eine Auszeichnung für grandiose und vielseitige Wirksamkeit als Dichter. Am 26. April 1910 starb Bjornstjerne Bjomson im Alter von 77 Jahren in Paris.

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