1904: José Echegaray (1832-1916)

spanien2 1904: José Echegaray (1832 1916) José Echegaray wurde am 19.April 1832 in Madrid geboren. Der spanische Dramatiker, der auch in der Politik tätig gewesen ist, bekam im Jahre 1904 den Literaturnobelpreis. Er gilt als Neuromantiker, und desweiteren wird ihm nachgesagt, dass er einen enormen Beitrag zur Entwicklung des spanischen Dramas beigetragen hat. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass seine Stücke in nahezu allen Ländern Europas auf die Bühne gebracht worden sind. Echegaray studierte Ingenieurswissenschaften. Im Jahre 1853 machte er seinen Abschluss und arbeitete anschließend für kurze Zeit in diesem Beruf, das heisst, er war als Ingenieur tätig. Nach ein paar Monaten entschloss er sich aber, als Dozent zu arbeiten, und zwar an der Escuela de Caminos. 1857 heiratete Echegaray und zeugte mit seiner Frau Ana Perfecta Estrada eine kleine Tochter.

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Während seiner Zeit an der Escula de Caminos interessierte Echegaray sich mehr und mehr für Wirtschaftswissenschaft. So kam es auch, dass er Präsident in der Akademie für Naturwissenschaften wurde, die sogenannte  Academia de Ciencias Físicas, Exactas y Naturales. Die Beteiligung in der Wirtschaft machte sich auch in der Revolution im Jahre 1868 bemerkbar. Zwar war Echegaray hier nicht direkt beteiligt, allerdings war er mit einem hierfür sehr bedeutenden Menschen befreundet. Desweiteren debattierte Echegaray im Parlament und nahm an verschiedenen Versammlungen teil. Nachdem Echegaray Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Finanzen wurde, rief er er die Bank Spaniens ins Leben und brachte Papiergeld auf den Markt.

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Quelle: buecher.de

Als er seine ersten Dramen erfolgreich veröffentlicht hatte, verließ er seine politischen Ämter zunächst einmal für einige Zeit. Doch schon im Jahre 1905, ein Jahr nach dem Nobelpreisgewinn wurde er erneut zum Finanzminister ernannt. Zu den Werken von Echegaray gehören 70 an der Zahl, die alle in Vers und Prosa vorzufinden sind. Zunächst einmal gab es keinen bestimmten Stil, der sich in all seinen Werken bemerkbar machte; er war bekannt für Veränderungen in seiner Schreibweise. Nur eines behielt er von Anfang bis Ende bei: Die Romantik der Schule Spaniens war immer ein wesentlicher Bestandteilen in seinen literarischen Werken. Den Literaturnobelpreis 1904 bekam er für u.a. für sein Gesamtwerk . Besonders beigetragen hat hierzu das Werk „Wahnsinn und Heiligkeit“ aus dem Jahr 1877. Weitere wichtige Werke von Echegaray sind beispielsweise „Der große Kuppler“, welches aus dem Jahr 1881 stammt oder das Werk The Madman Divine. Echegaray setzt sich in seinen Texten immer mit moralischen Konflikten in der Gesellschaft auseinander.


Gestorben ist Echegaray  in Spanien. Über seinen Todestag ist man sich heute nicht ganz einig, entweder war es der 14. oder der 16.September 1916.


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