1925: George Bernard Shaw (1856-1950)
George Bernard Shaw wurde am 26.Juli 1856 in Dublin geboren. Er war ein, aus Irland stammender, Schriftsteller, der sich auch für Politik, Satire und Musik interessierte und einsetzte. Nachdem er einige Zeit als Angestellter im kaufmännischen Bereich arbeitete, wurde er sowohl Theater- als auch Musikkritiker. Als Musikkritiker war Shaw besonders erfolgreich; er war der erste seiner Zeit, dem das Geschlecht eines Komponisten bei der Beurteilung der Musik egal war. Shaw bewertete die Arbeit, nicht aber das Geschlecht. Auch für die Politik setzte Shaw sich stets ein. So war er ab dem Jahr 1897 Ratsmitglied. Zum Anlass des Ersten Weltkrieges publizierte er einen Artikel, in dem er seine Abneigung dem Patriotismus gegenüber deutlich machte.

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Shaw schrieb auch zu Zeiten des Ersten Weltkrieges, allerdings wurden seine Werken zu dieser Zeit ernsthafter und waren nicht mehr ganz so komödiantisch wie zuvor. Shaw schrieb sehr lange Zeit seines Lebens. Sogar im Alter von 90 Jahren widmete er sich noch dem Schreiben. Je älter Shaw wurde, desto mehr setzte er sich in seinen Texten mit politischen Themen auseinander. Jedoch waren die Texte nicht ausschließlich auf Politik bezogen; auch Satire wusste Shaw in seine Werke einzubeziehen. Shaw führte das „Diskussionsdrama“ in die Theaterwelt ein. Hier geht es darum, dass verschiedene Meinungen und Ideologien aufeinandertreffen und über moralische und politische Probleme diskutieren. Aufgrund seines außergewöhnlichen Talents, Idealismus und Menschenliebe zu verbinden, erhielt er im Jahr 1925 den Literaturnobelpreis.
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Shaws Werke kennzeichnen lange Vorworte, bevor der eigentliche Text beginnt. Der eigentliche Text (in den allermeisten Fällen sind dies Theaterstücke) ist oftmals kürzer gefasst als das Vorwort. Das hängt damit zusammen, dass Shaw sein Augenmerk darauf legt, die Themen und Problematiken des Theaterstücken ausgiebig zu erläutern. Am 2.November 1959 starb George Bernard Shaw. Er bleibt der einzige Literaturnobelpreisträger, der auch einen Oscar gewonnen hat. Im Jahr 1939 erhielt er den Oscar für das beste Drehbuch für den Film, der auf seinem Werk Pygmalion basiert.

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