1930: Harry Sinclair Lewis

 1930: Harry Sinclair Lewis

Harry Sinclair Lewis ist am 7. Februar 1885 in Sauk Centre, Minnesota geboren. Lewis war ein amerikanischer Schriftsteller und wurde einzig und alleine durch seine sozialkritischen und satirischen Romane berühmt. Er war der erste Amerikaner, dem 1930 der Nobelpreis für Literatur zugesprochen wurde. Als Sohn eines Arztes bestand sein Vater auf ein Studium und dies absolvierte er an der Yale- Universität und arbeitete später an der von Jack London in New Jersey gegründeten sozialistischen Schule. Lewis reiste viel und ließ sich denn noch übergangsweise in New York als Journalist und  Übersetzer nieder bis er Privatsekretär von Jack London wurde. Sein erster Roman „ Hyke and the Aeroplane“ entstand 1912 und bekam kaum Beachtung. Erst zehn Jahre später erhielt er seine gebührende Aufmerksamkeit, aufgrund seiner Romane „ Babbit“, Dr. med. Arrowsmith und Elmer Gantry. Ihm war es äußerst wichtig eine explizite Darstellung und Kritik des us- amerikanischen Kleinbürgertums und Mittelstandes und erklärte seinen Lesern den Trug der Medizin oder der Gaukelei der amerikanischen Kleriker.


 1930: Harry Sinclair LewisSeine unverholene Darstellung ließ in unbeliebt erscheinen, aber erlangte dadurch höchste Popularität. So entstand der Spitzname: „ der Staubaufwirbeler“. Mit „ Dr. med. Arrowsmith“ gewann Lewis den Pulitzerpreis, lehnte diesen aber ab, da der Protagonist für Amerika eine untypische Arztgestalt darstellte. Das Literaturkomitee war beeindruckt von der Literaturgestalt des Babbit und übergab 1930 den Nobelpreis für Literatur an Harry Sinclair Lewis.


Dorothy Thompson, Schriftstellerin, Journalistin und Gründerin der „ Weltorganisation der Mütter aller Nationen“ war seine Ehefrau im Zeitraum 1928 bis 1942. Aus dieser Ehe ging ein Sohn, Michael hervor. 1951 starb Lewis an den Folgen des Alkoholismus in Rom und sein Roman blieb ab diesen Zeitpunkt unvollendet.


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