1949: William Cuthbert Faulkner

usa flagge 1949: William Cuthbert FaulknerWilliam Cuthbert Faulkner wurde am  25. September 1897 in New Albany, Mississippi, geboren. Er galt und gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller und erhielt somit 1950, nachträglich für 1949, den Literaturnobelpreis.


In der Hauptstadt Jefferson, spielen sich die meisten von Faulkners fiktiven Geschichten ab. William C. Faulkner ist prädestiniert für die Erzählung von Geschichten des Landes und seiner Familie, der Benboe, Chickasaw, Compson, Gowrie, De Spain, Hawk,…von einer Zeit zu der dort ausschließlich Indianer lebten bis nach dem zweiten Weltkrieg.


Er hatte bedeutsame Vorfahren, wie zum Beispiel sein Urgroßvater, der Colonel in der Armee der Konföderierten war, dieser gründete eine Eisenbahnlinie und ist Namensgeber der Stadt „Falkner“ und auch er verfasste diverse Romane und Texte, so begründete er eine literarische Tradition in der Familie. Später zog  Faulkner nach Hollywood, dort erhoffte er sich Erfolg als Drehbuchautor. In älteren Jahren schrieb er das Drehbuch von Reymond Chandlers „The big Sleep“ (Tote schlafen fest) und Ernest Hemingway „To have and have not“ (haben und Nichthaben), beide wurden verfilmt. Faulkner begann eine Affäre mit der Sekretärin des Regisseurs Hawk und diese Affäre wurde letztlich in „Barton Fink“, gemeinsam mit seinem Alkoholproblem, verfilmt. Seine Alkoholexzesse verstärkten sich nach größeren Erfolgen, so verfälschte man absichtlich das Datum der Nobelpreisverleihung, um ihn nüchtern zu empfangen, doch dies bemerkte er trotz Alkoholeinflusses und trank bis zum tatsächlichen Datum weiter. Der Nobelpreis für Literatur verlieh man ihm erst ein Jahr später, rückfolgend, da die Juroren sich im Vorjahr, 1949, nicht auf einen Träger einigen konnten.  Dem zur Folge, fand eine gemeinsame Zeremonie mit dem Literaturnobelpreisträger von 1950, Bertrand Russell, statt. Faulkner spendet sein Preisgeld an eine Stiftung für junge Nachwuchsautoren, die heute den  1949: William Cuthbert Faulkner„Pen/Faulkner Award for Fiction“ verleiht. Von 1957 bis zu seinem Tod, 06. Juli 1962, war er als „writer in residence“ an der University of Virginia tätig. Faulkners Schriften, waren im Gegensatz zu E. Hemingways, nicht verboten. Große Beeinträchtigung in Deutschland gelang im erst in der Nachkriegszeit und beeinflusste essentiell das Schaffen von Heinrich Bölls, Uwe Johnson und Alfred Anderschs.


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