Auhtor: Benjamin Jendro
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1962: John Ernst Steinbeck (1902 – 1968)

flagge vereinigte staaten von amerika usa 1962: John Ernst Steinbeck (1902 – 1968)John Ernst Steinbeck war innerhalb und außerhalb der Vereinigten Staaten einer der am meisten gelesenen Autoren des 20.Jahrhunderts, sowie Kriegsberichtserstatter im Zweiten Weltkrieg und lieferte mit seinen Werken die Vorlage für zahlreiche Kinofilme.

Als einziger Sohn von einem deutschen Beamten und einer Lehrerin aus Irland wurde Steinbeck am 27.Februar 1902 im kalifornischen Salinas geboren. Seine Kindheit verlebt er im Kreise der Familie, zu der auch drei Töchter gehörten, zumeist in Monterey, welches heute auch als „Steinbeck-Country“ bekannt ist und Schauplatz der meisten seiner Werke ist. Steinbeck begann 1919 mit dem Studium für Meeresbiologie und Literatur an der Stanford Universität, welches er 1925 aufgrund der Sinnlosigkeit für das eigene Schaffen aber ohne Abschluss abbrach. Vielmehr gaben ihm die kleinen Jobs, mit denen er sich über Wasser hielt und das Studium finanzierte wahre Erkenntnisse über die Menschen und Stoff für sein späteres Schreiben. Steinbeck wagte den Schritt in die Hauptstadt der USA, in der sein Erfolg aber sehr begrenzt blieb und so zog es ihn schon ein Jahr später wieder zurück nach Kalifornien, wo er neben dem Verfassen erneut mit kleinen verschiedenen Gelegenheitsarbeiten sich über Wasser zu halten versuchte. 1929 veröffentlichte er schließlich seinen ersten Roman, der aber genau wie mehrere nachfolgende Publikationen zunächst relativ unbeachtet und erfolglos blieb. 1935 gelang Steinbeck dann mit „Tortilla Flat“ (Die wunderlichen Schelme von Tortilla Flat) der nationale, wie internationale Durchbruch. Noch erfolgreicher sollte fünf Jahre später „The Grapes of Wrath“ (Früchte des Zorns) werden, das bis heute als größter Erfolg des Amerikaners anzusehen ist  und ihm in der Folge sogar den Pullitzerpreis einbrachte.

 1962: John Ernst Steinbeck (1902 – 1968)Auf Anraten von Washington stellte er kurz nach dem japanischen Überraschungsangriff auf Pearl Harbor seine literarischen Fähigkeiten in den Dienst des Landes und erarbeitete mit anderen Schriftstellern wie Sherwood und Wilder ein Theaterstück und verschiedene Publikation zur Propaganda gegen das vom Nationalsozialismus geführte Deutschland. Außerdem fungierte er als Kriegsberichtserstatter in Europa, was ihn grundlegend auch dazu bewegen sollte, in mehreren Reisen innerhalb der 50er-Jahre mehrfach wiederzukehren. Steinbeck verfasste auch nach dem Krieg noch einige Romane, konnte aber an den Erfolg früherer Jahre, in denen seine Werke fast immer die Geschichte armer Landarbeiter in Kalifornien erzählten, anknüpfen. Dennoch erhielt er rückwirkend für das Geleistete 1962 den Nobelpreis für Literatur. Nach einer Vietnamreise aus dem Jahre 1967 erkrankte Steinbeck schwer und erholte sich davon nicht mehr. So verstarb er am 20.Dezember 1968 als 66-Jähriger an Herzversagen.


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