1965: Michail Alexandrowitsch Scholochow (1905 – 1984)
Michail Scholochow war ein sowjetischer Literat, der sich dank eines einzigen, aber durchaus prägendem Werk mit dem Erhalt des Literaturnobelpreises in die große Riege sowjetischer Schriftsteller einreihen konnte. In Krushilin bei Staniza Wjoschenskaja, dem heutigen Oblast Rostow kam Scholochow am 24.Mai 1905 als Sohn von sich in der unteren Mittelklasse befindenden Eltern zur Welt. Seine Kindheit war geprägt von vielen Umzügen und Schulwechseln.
So besuchte Scholochow auch aufgrund der verschiedenen Anstellungen seiner Eltern, die als Bauern, Müller und Viehhändler den Lebensunterhalt verdienten, Schulen in seinem Heimatdorf, Moskau und Bogutschar. Im Alter von 13 Jahren verließ der spätere Erfolgsautor die Schule und schloss sich den Revolutionären des in Russland aufkommenden Bürgerkriegs an. Die folgenden Jahre waren geprägt von der Suche nach Verbrechern und Verrätern. 1922 zog es ihn in die russische Hauptstadt, in der er neben dem Besuch der örtlichen Gymnasien auch erste journalistische und schriftstellerische Versuche unternahm. Ab seinem 19.Lebensjahr widmete sich Scholochow dann voller Hingabe seiner bedeutendsten Arbeit. Zwar hatte er bereits eine Kurzgeschichte und einzelne satirische Texte veröffentlicht, doch so ganz sollte ihm der Sprung in die Welt des Verfassens nicht gelingen. „Der stille Don“ sollte das ändern. Bereits 1926 erschien das erste Exemplar, es sollten jedoch ganze 14 Jahre vergehen, bis sein Werk in der kompletten Fassung in die Hände der Öffentlichkeit gelangte.
Auch politisch fungierte Scholochow zunehmend auf höherer Ebene. Der kleine Junge von einst, der sich den Revolutionären anschloss, stieg 1932 bei der KPdSU ein und sollte bereits vier Jahre später im Obersten Sowjet sitzen. Nur ein Jahr später wurde er schließlich zum Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften. Trotz der hohen Kritik am Wahrheitsgehalt seines Lebenswerkes, die ihn oftmals des Plagiarismus bezichtigt, folgten Jahre des Erfolgs und der hohen Auszeichnungen. Unter anderem erhielt Scholochow für sein Meisterwerk den Stalin- und Leninpreis, die Ehrendoktorwürde für Philologie der Universität zu Leipzig und 1965 den Nobelpreis für Literatur. Im Alter von 78 Jahren verstarb Michail Alexandrowitsch Scholochow am 21.Februar des Jahres 1984 in Wjoschenskaja.
Bücher des Autoren

Tichij Don, 2 Bände - Der stille Don, 2 Bände, russische Ausgabe
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Der stille Don
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Der Stille Don
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Der stille Don (4 DVDs)
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Sie kämpften für die Heimat
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Ein Menschenschicksal
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Der Stille Don: 3. Buch Bruderkrieg der Donkosaken, 4. Buch In den Wirren der Gegenrevolution
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Bruderkriege der Donkosaken. In den Wirren der Gegenrevolution. Der Stille Don
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Neuland unterm Pflug I. Erstes Buch
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Ein Menschenschicksal. Erzählung. Aus dem Russischen von Otto Braun. Mit einem Vorwort von Willi Beitz und Illustrationen von Horst Hussel. Die Kleine Reihe.
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Die Zarenzeit. Krieg und Revolution. Der Stille Don
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Flimmernde Steppe
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Ernte am Don
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Geschichten vom Don.
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Don-Erzählungen
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Der stille Don - Band 1 und 2
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Strum über der Steppe. Aus dem Russischen von Hilde Angarowa. (Das neue Abenteuer 490).
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Erzählungen vom Don.
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Der stille Don, Bd. 1., Erstes und zweites Buch
13,99 Euro





