1975: Eugenio Montale (1896 – 1981)
Der Italiener Eugenio Montale machte sich vor allem dank seiner unnachahmlichen Dichtkunst, die durch absolutes Feingefühl geprägt ist, einen Namen und gilt heute als einer der erfolgreichsten Schriftsteller und Musikkritiker seines Landes. In einer sehr wohlhabenden Familie inmitten von Genua wurde Montale am 12.Oktober 1896 als letztes von insgesamt sechs Kindern geboren. Nach einer recht ereignislosen Kindheit, in der man noch wenig auf das spätere Genie schließen konnte, wagte er kurz nach dem Ersten Weltkrieg, dem er selber im letzten Jahr an der Front ausgeliefert war, erste schriftstellerischen Versuche.
1919 konnte Montale bereits einzelne, kleinere Gedichte veröffentlichen, die Anerkennung für diese blieb jedoch noch relativ geringfügig. Nebenbei studierte er an der Universität zu Genua seine zweite Leidenschaft, den Gesang. Drei Jahre nach seinem ersten Gedicht gründete er mit einigen Gleichgesinnten die Zeitschrift Primo tempo, die jungen Künstlern und natürlich auch ihm selbst die Möglichkeit gab, eigens verfasste Texte zu publizieren und die eigenen Ansichten der Öffentlichkeit näher zu bringen. Weitere drei Jahre vergingen, bis ihm mit dem Gedichtband „Ossi di seppia“ der Durchbruch gelingen sollte. Der Umzug nach Florenz zum Ende der 20er-Jahre ebnete ihm zudem den Weg für ein breiteres Berufsfeld. Zunächst bei einem Verlag tätig, wurde er schon kurze Zeit später Direktor des Kulturinstituts Gabinetto Vieusseu, das er bis zum Jahre 1938 erfolgreich führte. Aufgrund seiner antifaschistischen Haltung wurde er relativ kurzfristig entlassen und arbeitete fortan als freier Journalist für die unterschiedlichsten Zeitschriften, schrieb über die Geschehnisse des Weltkriegs und verfasste weiterhin kleinere Gedichte. Mit Ende des Kriegsgeschehens verlegte Montale erneut seinen Wohnort. In Mailand schrieb er unter anderem für den Corriere della sera und übersetzte Werke von Shakespeare und Steinbeck. Hier wurden auch noch weitere erfolgreiche Gedichtbände, in denen Montale zumeist die Landschaften Liguriens auf wundersame Weise darstellt, verlegt.
Von 1955 bis 1967 werkelte er neben der Schriftstellerei auch in seinem anderen Lieblingsfeld, der Musik. Als echter Fachmann arbeitete er als Musikkritiker und publizierte in mehreren Kolumnen eigene Philosophien und Interpretationen. In den 70er-Jahren schien sich dann die jahrelange Arbeit noch mal richtig auszuzahlen. Montale veröffentlichte mit „Satura“ einen weiteren Gedichtband und erhielt Ehrendoktorwürden der Universitäten Cambridge, Mailand und La Sapienza Rom, bevor er 1975 auch den Nobelpreis für Literatur überreicht bekam. 11 Jahre später, am 12.September 1981 verstarb Eugenio Montale in Mailand.
Bücher des Autoren

The Collected Poems of Eugenio Montale: 1925-1977
33,95 Euro
Collected Poems, 1920-1954: Newly Revised Bilingual Edition
20,95 Euro
La bufera e altro
16,95 Euro
Diario del '71 e del '72
19,95 Euro
Bones of Cuttlefish
9,95 Euro
Satura
18,95 Euro
Poesía Montale
72,95 Euro
La casa di Olgiate e altre poesie
12,95 Euro
Montale in English
12,95 Euro
Selected Poems
17,95 Euro
Satura, 1962-1970
11,95 Euro
De la poesía
20,95 Euro
Le occasioni
20,95 Euro
Tutte le poesie
22,95 Euro
Gedichte
24,90 Euro
Ossi di seppia
13,95 Euro
Ossi di seppia
11,95 Euro
Satura
20,95 Euro
Diario póstumo : 66 poemas y otros
17,95 Euro
Il secondo mestiere
82,95 Euro
Lettere e minute (1932-1938)
15,95 Euro
Prose e racconti
70,95 Euro
Eusebio e Trabucco. Carteggio di Eugenio Montale e Gianfranco Contini
28,95 Euro
Mottetti
19,95 Euro
Tutte le poesie
64,95 Euro
The Storm & Other Poems: Eugenio Montale
7,99 Euro
Selected Poems
11,95 Euro
Glorie des Mittags
11,95 Euro
Die Straußengeder. Erzählungen. Auswahl. Übersetzung und Nachwort Alice Vollenweider.
11,95 Euro
Satura / Diario. Aus den späten Zyklen. Italienisch / deutsch
11,95 Euro
Die Straußenfeder.
11,95 Euro
Cees Nooteboom entdeckt Eugenio Montale
11,95 Euro
Satura, Diario
11,95 Euro
Die Straußenfeder.
11,95 Euro
Wer Licht abgibt, setzt sich dem Dunkel aus. Gedichte
11,95 Euro
Glorie des Mittags.
11,95 Euro
Glorie des Mittags.
11,95 Euro





