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Michail Scholochow war ein sowjetischer Literat, der sich dank eines einzigen, aber durchaus prägendem Werk mit dem Erhalt des Literaturnobelpreises in die große Riege sowjetischer Schriftsteller einreihen konnte. In Krushilin bei Staniza Wjoschenskaja, dem heutigen Oblast Rostow kam Scholochow am 24.Mai 1905 als Sohn von sich in der unteren Mittelklasse befindenden Eltern zur Welt. Seine Kindheit war geprägt von vielen Umzügen und Schulwechseln. Weiterlesen...
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Jean-Paul Sartre gilt als der einflussreichste französische Schriftsteller des 20.Jahrhunderts und verdiente sich aufgrund seines Status des intellektuell bedeutendsten Philosophen hohen politischen und gesellschaftlichen Einfluss. Als einziges Kind von einem Marineoffizier und einer Cousine Albert Schweitzers wurde Sartre am 21.Juni 1905 in Paris geboren. Da der Vater schon kurz nach seiner Geburt an den Folgen einer Gelbfiebererkrankung starb, zog er mit seiner Mutter zurück in das elterliche Haus. Weiterlesen...
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Giorgos Stylianos Seferis war zu Lebzeiten über Jahrzehnte als Schriftsteller und bedeutender Botschafter für sein Heimatland Griechenland tätig und verdiente sich aufgrund seiner literarischen Fähigkeiten als erster Grieche den Literaturnobelpreis.
Nach gregorianischem Kalender wurde Seferis am 13.März 1900 in Smyrna, dem heutigen Izmir geboren. Sein Vater, der als Rechtsanwalt den Familienunterhalt verdiente, arbeitete ebenfalls als Schriftsteller, vorrangig Verfassen und Übersetzen von Gedichten, und sollte sich so auf beiden Gebieten als Vorreiter für seinen Sohn darstellen. Später wurde er noch zweimal großer Bruder, eine von seinen Schwestern vermählte sich sogar mit dem griechischen Präsidenten Konstantinos Tsatsos. Mit Ausbruch des ersten Weltkriegs zog die Familie in die griechische Hauptstadt Athen, in der Seferis fortan das Gymnasium besuchte und 1917 dieses mit dem Erhalt seines Abiturs absolvierte. Er widmete sich wie sein Vater dem Studium der Rechtswissenschaften, zunächst in Athen und später schließlich auch in Paris. Mit Beendigung 1926 begab sich der spätere Erfolgsautor sofort in den diplomatischen Dienst und wurde Botschafter in Griechenland und später auch in der britischen Hauptstadt London. Parallel zu seiner Botschafterkarriere arbeitete Seferis an der Ausarbeitung von einzelnen Gedichten, die er in der Gedichtsammlung „Wende“ 1931 veröffentlichen konnte. Ende der 30er-Jahre stellte er seinen Dienst noch mehr in den des Landes, so wurde er zum Konsul in Koritza (Albanien). Während des Zweiten Weltkriegs begleitete Seferis die griechische Exilregierung auf ihrem Weg, der sie bis nach Ägypten und Südafrika führen sollte. In fester Begleitung seiner einzigen Ehefrau Maro Zannou, die er 1941 heiratete, fungierte er vorrangig als politischer Berater.
Nach Beendigung des Krieges 1944 ging er zurück nach Athen und trat nur vier Jahre später wieder in den diplomatischen Dienst ein, arbeitete als Botschafter im Libanon und erneut in Großbritannien. 1963 erhielt Seferis auch für das politische Engagement und seine geschaffenen Gedichte, Essays und seine Tagebücher den Literaturnobelpreis. Neben dem Schreiben blieb er politisch aktiv. So stand er deutlich gegen die von 1967-1974 herrschende Militärdiktatur und erklärte das auch öffentlich. Folgerichtig wurde seine Beerdigung wenige Tage nach seinem Tod am 20.September 1971 zum öffentlichen Demonstrationslauf gegen die diktatorischen Verhältnisse.
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John Ernst Steinbeck war innerhalb und außerhalb der Vereinigten Staaten einer der am meisten gelesenen Autoren des 20.Jahrhunderts, sowie Kriegsberichtserstatter im Zweiten Weltkrieg und lieferte mit seinen Werken die Vorlage für zahlreiche Kinofilme. Als einziger Sohn von einem deutschen Beamten und einer Lehrerin aus Irland wurde Steinbeck am 27.Februar 1902 im kalifornischen Salinas geboren. Seine Kindheit verlebt er im Kreise der Familie, zu der auch drei Töchter gehörten, zumeist in Monterey, welches heute auch als „Steinbeck-Country“ bekannt ist und Schauplatz der meisten seiner Werke ist. Weiterlesen...
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Der Jugoslawe Ivo Andric ist der größte Autor südslawischer Literatur aller Zeiten und bis zum heutigen Tag einer der bekanntesten Autoren seines Landes.
Seine Mutter verweilte gerade zu Besuch bei Verwandten, als sie am 9.Oktober 1892 im bosnischen Dolac einen Sohn zur Welt brachte. Der am selben Tag noch auf den Namen Ivo getaufte Junge, musste allerdings schon zwei Jahre später von seiner Mutter Abschied nehmen. Sein Vater, ein Beamter starb an Tuberkulose und die Mutter war alleine nicht im Stande, ihren einzigen Sohn großzuziehen, so kam Andric zu seiner Tante, bei der er fortan ein gut erfülltes Leben führen sollte. Weiterlesen...
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Der französische Dichter Saint-John Perse gilt als einer der eindrucksvollsten Nachfolger Arthur Rimbauds und machte im 20. Jahrhundert durch seine politische Aktivität, sowie als radikaler Vertreter der modernen Lyrik auf sich aufmerksam. Als Marie-René-Alexis Saint-Léger am 31.Mai 1887 auf dem Inselstaat Guadeloupe geboren, zog es den späteren Dichter, dessen Eltern beide als Juristen tätig waren, schon früh zurück nach Frankreich. Hier widmete er sich zunächst in Bordeaux, später in Paris dem Studium der Politikwissenschaften und in Anlehnung an seine Eltern einem Jurastudium. Weiterlesen...
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Der Italiener Salvatore Quasimodo war ein begnadeter Lyriker, der sich dank hoher Kenntnisse der lateinischen und griechischen Sprachen neben seinen eigenen Werken auch der Übersetzung anderer Autoren widmete. Am 20.August 1901 im sizilianischen Modica geboren, durchlebte er eine gewöhnliche Kinder- und Jugendzeit, die wenig Spektakuläres hervorbrachte. Auch das anfängliche Studium, in dem sich Quasimodo der Baukunst widmete und als Landarbeiter arbeitete, ließ nicht gerade auf eine bedeutende literarische Karriere schließen. Weiterlesen...
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